Krebsvorsorge

Krebs ist eine Erkrankung älterer Tiere. Sie können aber schon in jungen Jahren Ihres Haustieres wichtige Maßnahmen setzen, um Krebs vorzubeugen. Hier finden Sie für die Gesundheit Ihrer Katze oder Ihres Hundes wichtige und sinnvolle Informationen und Empfehlungen. Einige dieser Ratschläge gelten auch für Kaninchen, Meerschweinchen und andere Heimtiere.

Falls Sie weitere Fragen haben:

Terminvereinbarung

Unser Motto zum Thema Impfen und Krebsvorsorge: so wenig wie möglich, so viel wie notwendig!

Kastrieren Sie Ihr Haustier. ... Info

So manche unkastrierte Kätzin oder Hündin wird im Alter an Brustdrüsenkrebs erkranken. Eine frühzeitige Kastration schon vor der ersten Läufigkeit oder Rolligkeit kann dieses Risiko deutlich reduzieren. Wir empfehlen eine Kastration für Hund und Katze ebenso bei Kaninchen und Meerschweinchen. Unkastrierte Rüden können Prostata- oder  Hodenkrebs entwickeln.

Füttern Sie ein hochwertiges Qualitätsfutter. ... Info

Ausreichend Antioxidantien und ungesättigte Fettsäure in der Nahrung sind für die Krebsvorsorge entscheidend. Diese Zusatzstoffe sind wichtig, um Zellen vor Entartung zu schützen. So wird das Krebsrisiko deutlich gesenkt. Mit hochwertigem Qualitätsfutter kann Ihr Liebling gesund altern!

Rauchen Sie nicht! ... Info

Durch Passivrauchen können Katzen und Hunde an Lungenkrebs erkranken. Da Zigarettenrauch schwerer ist als Luft, fällt dieser zu Boden. Unsere Haustiere verbringen den Großteil ihres Lebens auf Niveau des Fußbodens und sind so dem Rauch besonders ausgesetzt. Wenn dann Katzen ihr Fell pflegen, wird beim Felllecken noch mehr Rauch in den Organismus aufgenommen. Sehr viele Hunde und Katzen, die an Atemwegserkrankungen leiden, stammen aus Raucherhaushalten. Rauchen schadet Ihrer Gesundheit und der Ihres Haustieres!

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Achten Sie auf das Gewicht Ihres Haustieres! ... Info

Viele internationale Studien haben den Zusammenhang von gesundem Körpergewicht und Lebenserwartung festgestellt. Übergewichtige Haustiere leiden nicht nur an Herzkreislauf-, Zuckererkrankung oder Bluthochdruck, sondern entwickeln auch häufiger Krebs als andere Tiere. Fettzellen produzieren bestimmte Toxine, die andere Körperzellen schädigen können. So wird das Krebsrisiko gesteigert.

Achten Sie auf Knötchen, Knoten und andere Schwellungen bei Ihrem Haustier! ... Info
  • Berichten Sie uns von Knötchen, Knoten und Schwellungen bei Ihrem Haustier.
  • Achten Sie auf Blut in Harn und Kot!
  • Hustet Ihr Tier dauernd, ist es dauerheiser?
  • Gibt es Schluckbeschwerden?
  • Schwierigkeiten beim Kauen?

Berichten Sie uns auch von anderen Veränderungen und Symptomen. Je früher man einen Tumor entdeckt, um so besser sind die Therapiechancen. Warten Sie nicht, bis Ihr Tier krank ist.

Man kann viele Untersuchungen zum Krebsscreening einsetzen und wir bieten viele davon an! ... Info

Regelmäßige Blut- und Harnuntersuchungen sind wichtig. Viele Krebsformen führen zu Veränderungen bei Blut- und Harnwerten. Bei älteren Tieren sind jährliche Röntgenbilder von Brustkorb und Bauchraum sehr sinnvoll. Frühe Veränderungen bei Lunge, Leber, Milz und anderen Organen kann man oft erkennen!

Zuviel Sonne ist schädlich! ... Info

Hat Ihr Hund, ihre Katze eine rosarote Haut? Ein weißes Fell? Hellhäutige und weißhaarige Tiere sind besonders anfällig für Hautkrebs. Drosseln Sie die Sonnenexposition auf ein vernünftiges Maß!

Lassen Sie uns bei Verdacht rechtzeitig Biopsien entnehmen. ... Info

Die Zytologie und die Histopathologie sind zwei ausgezeichnete Methoden, um Tumorzellen am Mikroskop zu beurteilen. Knötchen und Knoten können so einfach und rasch beurteilt werden. Dann können wir gemeinsam Entscheidung treffen: Ist ein chirurgischer Eingriff sinnvoll? Müssen noch andere Maßnahmen ergriffen werden? Viele Krebsformen kann man durch einen raschen chirurgische Eingriffe heilen.

Lassen Sie Ihre Katze auf Feline Leukämie (FeLV) und auf das Feline Immundefizienz Virus (FIV) testen. ... Info

Diese beiden Viren sind bei der Katze für ansteckende Krebsformen verantwortlich. Zum Schutz gegen das Feline Leukämie Virus gibt es eine bewährte Impfung und wenn Katzen Freigänger sind, so sollten sie auch geimpft sein. Bei ernsthaften Symptomen und bei Verdacht sollten Katzen auf das Leukämievirus getestet werden. Gesunde Freigänger wird man jährlich testen.

Lassen Sie Ihre Katze regelmäßig impfen? Wir informieren Sie gerne über entscheidende Qualtiätsunterschiede bei den Impfstoffen! ... Info

Katzen können an jenen Stellen, wo gewöhnlich Impfungen verabreicht werden Krebs entwickeln. Die Tierklinik Wien West verwendet jene Impfstoffe, welche eine deutliche Verringerung dieses Risikos bewirken. Laufend passen wir die Impfprotokolle an. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem heiklen Thema werden an der Klinik rasch angewandt. Sollten Sie bei Ihrer Katze an der Injektionstelle eine Impfreaktion beobachten, die mehrere Wochen anhält, so stellen Sie uns die Katze unverzüglich vor.

Unser Motto zum Thema Impfen und Krebsvorsorge: so wenig wie möglich, soviel wie notwendig!

Meiden Sie für Ihren Hund, Ihre Katze den Kontakt mit Giftstoffen. ... Info

Viele ältere Insektizide sind als nicht wirklich sicher zu betrachten. So manche frei verkäufliche Flohbänder und Flohmittel sind bekanntermaßen krebserregend. Neue Flohmittel sind diesbezüglich als sicher einzustufen. Diese sind in Österreich zumeist apothekenpflichtig und als solche bei uns in der Klink erhältlich. Auch beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in und rund um Ihr Haus und in Ihrem Garten, sollten Sie größte Sorgfalt walten lassen. Biologischer Pflanzenschutz hilft Mensch und Tier. Und zuletzt: lesen sie sorgfältig Liste der Inhaltsstoffe: Sie finden in so manchen Flohschutzmittel mit Limonella und essentielle Öle, denn beide sind für Katzen giftig.

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