Kurznotiz: Anatomie der Pfotenballen

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Der Hund ist ein Zehenspitzengänger. An der Spitze der Zehe liegt die Kralle (A). Damit ein Hund gut und „ohne Schuhe“ gehen, laufen und springen kann, brauchte er an der Unterseite seiner Zehen eine stoßabfangende Einrichtung: die Zehenballen (B,D). Unter einer dicken, weichelastischen Hornhaut findet man ein straffes Unterhautbindegewebe mit zahlreichen Fettzellen. Bei diesem Fett handelt es sich um Baufett. Dieses Kissen bildet gleichsam ein Kugellager.  Hinter den Zehenballen liegt der Sohlenballen (C), weiter hinten folgt der Handwurzel bzw. Fußwurzelballen. Die anatomische Struktur ist ideal gebaut, um als Stoßkissen zu wirken: daher der leichte elegant-federnde Gang der Hunde.

 

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Quellen:

Bildnachweis: Wikipedia

Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle, Karl-Heinz Habermehl, und Richard Nickel. „Anhangsorgane der Haut“. In Kreislaufsystem, Haut und Hautorgane, 2., Überarb. Aufl. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere, R. Nickel; A. Schummer; E. Seiferle; Bd. 3. Berlin: Parey, 1984.