Endoskopie

Muss Speedy unters Messer? Wenn Speedy wirklich die Kastanie verschluckt hat...

Angenommen der verspielte Speedy hatte im Wald wirklich eine Kastanie verschluckt: Sie liegt jetzt im Magen und verursacht eine Magenentzündung. Speedy muss brechen. Die Endoskopie kann hier Abhilfe verschaffen. Mit Hilfe eines Gastroskops gelangt man in den Magen und kann dann mit Hilfe von Greifinstrumenten die Kastanie aus dem Magen entfernen. Es ist kein chirurgischer Eingriff von Nöten, kein Eröffnung der Bauchhöhle, keine chirurgische Wundnaht.

Wo findet die diagnostische Endoskopie ihren Einsatz?

  • Endoskopie der oberen und unteren Luftwege. Der Einsatz dieser Untersuchungsmethode ist besonders bei brachycephalen Hunden (Mops, Bosten Terrier) sinnvoll. Relativ rasch be-kommt man einen Überblick über das Gaumensegel und den Kehlkopf. Eine rasche Gau-mensegeloperation kann dann der Luftnot ein Ende setzten.
  • Endoskopie für den Magen-Darm-Trakt: Inspektion von Magen und Dünndarm sowie histo-pathologische Probengewinnung bei chronischen hartnäckigen Durchfällen.
  • Endoskopie des Harntraktes: Inspektion der Blase bei Inkontinenz und chronischen wieder-kehrenden Blasenentzündungen
  • Ohrenspülungen und Inspektion des Mittelohres

 

Terminvereinbarung

Worin liegt der Vorteil eines endoskopisch chirurgischen Eingriffs?

  • Knopflochchirurgie minimiert den Aufwand des Eingriffs für alle Beteiligten und sorgt für schnelle Wundheilung
  • Einem Hund oder einer Katze kann man nicht sagen: „Kratz' nicht an der Wunde!“ oder „Achte beim Herumtollen darauf, dass keine Bakterien in die Wunde kommen!“ Deshalb spielt die schonende Knopflochchirurgie (auch „minimal-invasive Chirurgie“ genannt) eine wichtige Rolle.
  • Hierbei entsteht lediglich ein kleines Trauma (Verletzung) der Haut, das meist sehr schnell und ohne Komplikationen wieder verheilt.

 

Terminvereinbarung

Ein wichtiges Beispiel für die Endoskopische Chirurgie ist die Kastration der Hündin