Augen auf: giftige Amphibie in den Wäldern von Österreich

25. Mai 2019

Die Aga Kröte.png 

Die Aga Kröte stammt ursprünglich aus Nordamerika und kann bis zu 20cm groß werden. Im Jugendstadium wird sie manchmal von unerfahrenen Amphibienkennern mit unserer heimischen Erdkröte verwechselt, trotz der unterschiedlichen Färbung. Aufgrund ihres speziellen Wasserhaushaltes ist diese Amphibie sehr anpassungsfähig und kann daher in Parks oder Ihren Gärten hüpfen. 

Aber aufgepasst- die Aga Kröte oder auch Riesengröte genannt besitzt ein Hautgift. Wenn die Kröte sich bedroht fühlt setzt sie ein Sekret ab, das aus Halluzinogen und Katecholaminen (in diesem Fall Adrenalin und Noradrenalin: steigert stark den Blutdruck) besteht. Dies führt zu starken Reizungen der Haut, Augen und Mundschleimhäute. Der Verzehr von ganzen Tieren sowie den Eiern kann tödlich verlaufen.
Ebenso problematisch ist die Größe der Aga Kröte. Denn unsere Frösche und co. haben eine Durchschnittsgröße von 8 bis 10 cm, somit stehen sie am Speiseplan der Riesenkröte. Dies sorgt bei einer Überpopulation der Aga Kröte zu einer Dezimierung der beheimateten Amphibien in Österreich.


Wie erkenne ich die Aga Kröte?
Die wichtigsten Merkmale:

Über den Augen hat die Kröte Kämme die herausstehen und oft spitzt zum Mund zulaufen. 

Die Färbung ist hell mit dunklen Punkten (keine heimische Art hat so eine spezielle Färbung)
Bei ausgewachsenen Tieren ist die Körpergröße ausschlaggebend.

Wie kann ich unseren heimischen Amphibien helfen?
Einfach unsere Umwelt im Auge haben und bei Sichtung der Aga Kröte sich an das Umweltbundesamt wenden.

Kontakt:

Blogbeitrag: Monika Milic


Kategorien: artgerecht, Hund

Geschrieben von: Maurizio Colcuc